Die geplanten Kürzungen bei der Tourismusförderung gefährden Arbeitsplätze, wirtschaftliche Wertschöpfung und gewachsene Strukturen in Thüringens Reiseregionen. Während Ministerpräsident Mario Voigt und Wirtschaftsministerin Colette Boos-John Wachstum und Qualität versprechen, soll die Förderung um 20 Prozent sinken. Zunächst sind sogar nur 56 Prozent des bisherigen Budgets verbindlich planbar.
Jan Abicht, tourismuspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, kritisiert die Kürzungspläne scharf:
»Diese Landesregierung macht ihre eigene Tourismusstrategie zur Farce. Voigt und Boos-John verkünden große Ziele, während Finanzministerin Katja Wolf mit ihrer verfehlten Haushaltspolitik der Branche die finanzielle Grundlage entzieht. Nach den schweren Belastungen durch die Coronapolitik ist das der nächste Schlag gegen unsere Tourismusbetriebe. Wer bei einer wirtschaftlich so wichtigen Branche den Rotstift ansetzt, gefährdet Arbeitsplätze und Existenzen.
Voigt, Boos-John und Wolf müssen diesen Kahlschlag zurücknehmen. Thüringens Tourismus braucht Verlässlichkeit statt vollmundiger Ankündigungen und finanzpolitischer Kurzsichtigkeit!«