Vergangene Woche veranstaltete der Studentenrat der FSU Jena erneut die sogenannten »Alternativen Orientierungstage« (ALOTA). Verschiedene linksmilitante Organisationen luden in die Hörsäle der FSU ein, um ihre Ideologie und ihre Aktionen zu bewerben. Unter anderem veranstaltete das Budapest Antifascist Solidarity Committee (BASC) erneut eine Solidaritätsveranstaltung für die verurteilten Gewalttäter aus dem Budapest-Komplex und der Hammerbande. Deren Gewalttaten wurden relativiert und das rechtsstaatliche Vorgehen gegen den „militanten Antifaschismus“ offen abgelehnt.
Dr. Jens Dietrich, wissenschafts- und hochschulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, sagt dazu:
»Wir haben erst im September einen Antrag zur Bekämpfung der linksextremen Strukturen an den Thüringer Hochschulen eingebracht. Damals spuckte die CDU große Töne, dass man gegen jeden Extremismus vorgehen würde, leugnete aber, dass es dieses Problem überhaupt gibt. Der Minister konnte sich nicht einmal dazu bequemen, selbst zum Antrag zu sprechen. Na klar: Die Landesregierung will ihren linken Mehrheitsbeschaffern nicht auf die Füße treten.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen wird ja explizit als Unterstützer mehrerer ALOTA-Veranstaltungen gelistet – unter anderem bei Vorträgen der Gruppen, die im Rahmen des AfD-Bundesparteitags über neunzig Straftaten begingen. Dieser Schulterschluss mit der militanten Antifa hat System. Die ALOTA dienen laut eigener Aussage des Studentenrates dazu, Studenten ‚das Eintauchen in die Szene‘ zu erleichtern. Man betreibt hier also offen die Radikalisierung junger Menschen.«