Das Förderprogramm „EigenheimPlus“ wurde vor rund einem Jahr eingeführt, um die Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum zu unterstützen und insbesondere den Erwerb sowie die Modernisierung von Bestandsimmobilien zu erleichtern. Angesichts weiterhin hoher Bau- und Finanzierungskosten sowie der rückläufigen Bautätigkeit stellt sich die Frage, in welchem Umfang das Programm tatsächlich angenommen wird und welchen Beitrag es zur Förderung von Wohneigentum in Thüringen leistet. Ich frage die Landesregierung:
1. Wie viele Anträge auf Förderung im Rahmen des Programms „EigenheimPlus“ wurden seit dessen Einführung bis zum 31. Juli 2026 gestellt?
2. Wie viele dieser Anträge wurden bewilligt, abgelehnt oder zurückgenommen und wie viele befanden sich zum Stichtag noch in Bearbeitung?
3. Wie hoch ist das bislang insgesamt beantragte, bewilligte und ausgezahlte Fördervolumen im Rahmen von „EigenheimPlus“?
4. Wie viele der bewilligten Vorhaben entfielen auf a) den Erwerb einer Bestandsimmobilie, b) die Modernisierung beziehungsweise Sanierung einer Bestandsimmobilie, c) die Kombination aus Erwerb und anschließender Modernisierung beziehungsweise Sanierung, d) den Neubau eines Eigenheims?
5. Wie viele der geförderten Vorhaben betreffen den Erwerb und die anschließende Sanierung oder Modernisierung zuvor leerstehender Wohnimmobilien?
6. Wie verteilen sich die bewilligten Vorhaben auf die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte Thüringens und in welchen Kommunen wurden die meisten Förderungen bewilligt?